Uranus im zwölften (12.) Haus

astrologisches symbol uranus haus 12

Sie haben einen ausgeprägten Freiheitsdrang. Von schwachen, leidenden oder hilflosen Menschen fühlen Sie sich zwar innerlich berührt, doch gleichzeitig auch wieder abgestossen. Daher können Sie Ihr Mitgefühl nur in kurzzeitigen Begegnungen mit begrenzten Berührungsmöglichkeiten zeigen. Vermutlich befürchten Sie, um Ihre Unabhängigkeit und um körperliche Freiräume stets ringen zu müssen. Sie ahnen nämlich nur allzu genau, wie leicht Sie sich von den Nöten anderer mitziehen und vom Mitleid überschwemmen lassen. Deshalb bemühen Sie sich um einen Sicherheitsabstand, der Sie davor bewahren soll, sich für andere verfügbar zu machen.

Weil Sie empfindlich darauf achten, dass Ihnen keiner zu nahe rückt, kann Ihr Nervenkostüm besonders angespannt sein. Es gibt bei Ihnen Zeiten, in denen Sie sich von den Erwartungen und Nöten Ihrer Mitmenschen besonders beeinflussen lassen. Dann glauben Sie, entweder Aussergewöhnliches leisten oder stets bereitwillig helfen zu müssen. Nervenentzündungen, Taubheitsgefühle oder auch ein eingeklemmter Nerv weisen Sie auf Ihr Bedürfnis hin, wieder unabhängig und frei zu sein. Das wollen Sie ganz unbewusst damit erreichen, dass Sie Ihre Empfindungsfähigkeit und Ihr Mitgefühl betäuben. Sollten Sie sich aber trotzdem weiterhin zur Verfügung stellen, entwickeln Sie sich zum unruhigen Geist. Dann wollen Ihnen beispielsweise Ihre Beine mit einem unangenehmen Kribbeln sagen, dass sie endlich aus der verfänglichen Lebenssituation weglaufen sollten. Ebenso könnten Sie eine enorme Unruhe mit einem undefinierbaren Hautjucken spüren. Das lässt Sie kaum stillsitzen und hindert Sie daran, zu viel Nähe über sich ergehen zu lassen, weil Sie sich unablässig irgendwo kratzen müssen.

Krankheiten assoziieren Sie mit dem Schrecken, in einem Bett zur Bewegungslosigkeit verdammt zu sein, in dem Sie sich auch noch langweilen müssen. Vor allem können Sie sich wohl kaum vertrauensvoll der Pflege und Fürsorge eines Menschen hingeben, eben weil Sie sehr schnell befürchten, überfahren, ausgenützt oder abgestellt zu werden. Deshalb diktieren Sie lieber selbst Ihr Gesundungsprogramm - womit Sie die Art der Fürsorglichkeit und die mögliche Nähe selbst bestimmen und auch kontrollieren können. Wahrscheinlich fällt es Ihnen besonders schwer zu denken: "Ich darf frei und ungebunden sein, auch wenn es den anderen schlecht geht!". Gerade diesen Satz sollten Sie sich des Öfteren vorsagen oder zur täglichen Erinnerung in Ihren Geldbeutel legen. Solange Ihnen das Neinsagen schwer fällt, werden Sie persönliche Berührungen vermeiden, um nicht von der Schlinge des Mitfühlens erfasst zu werden.

Sie können sich Ihre persönliche Grenze durch die Vorstellung des persönlichen Energiefelds, der so genannten Aura, verdeutlichen. Die Aura kann man sich als Lichtfeld denken, das den gesamten Körper mit ständig wechselnden Farben umhüllt. Manchmal spürt man die Aura anderer Personen auf sich einwirken, z.B. wenn beim Kontakt mit anderen unerklärliche Nervosität, Launen oder Verwirrung in uns auftauchen. Indem wir uns die Aura als ein Lichtfeld denken, das unseren Körper umhüllt und schützt, werden wir uns immer besser vor Fremdeinflüssen und einem Gefühl des Verfügbarseins bewahren können. Wenn Sie sich ein wenig benebelt, mitgenommen oder besonders distanzbedürftig fühlen, sollten Sie zunächst einmal Ihre Aura mittels Ihrer Einbildungskraft reinigen: Stellen Sie sich mit der Vorstellung unter die Dusche, dass das Wasser alle störenden Schwingungen, die von anderen Menschen auf Sie eingeströmt sind und noch an Ihnen haften, von Ihnen hinwegspült. Nehmen Sie sich anschliessend ein paar Minuten Zeit und setzen Sie sich entspannt, aber aufrecht hin. Gehen Sie mit Ihrer Aufmerksamkeit zu Ihrem dritten Auge - dem Stirnchakra -, das zwischen den Augenbrauen im Kopfinneren liegt. Stellen Sie sich vor, wie ein goldener Lichtfaden dort heraustritt und sich schwingend um Ihren Körper legt - so, dass er einen goldenen Kokon um Ihren Körper bildet. Spüren Sie die Wärme des Lichtes und den Schutz Ihres Kokons. Sie werden merken, dass Sie sich danach gelöster und freier fühlen.

Auszug aus dem Horoskop "Körper, Geist und Seele" für David Hasselhoff. Text © 2017 by Susanne Christan, Astrologin. AstroStar © 2017 by AstroGlobe.