Uranus im fünften (5.) Haus

astrologisches symbol uranus haus 5

Unabhängigkeit bedeutet Ihnen alles! In Beziehungen ist es Ihnen das Wichtigste, sich nicht bevormunden oder einschränken zu lassen. Sie geben sich originell, können sich schnell auf neue Entwicklungen einstellen. Nach aussen hin geben Sie das Bild ab, so selbstständig zu sein, dass Sie für ein Zusammenleben eigentlich niemanden bräuchten - höchstens für die Liebe. Ihr Beziehungsideal scheint eine freie Liebe zu sein, in der sich beide Partner ohne Einschränkung entfalten können. Sie fühlen sich glücklich, solange keine Einsamkeitsgefühle aufkommen. Die vermeiden Sie möglicherweise mit viel Aktivität, Kontaktpflege oder auch mit wechselnden Beziehungspartnern.

Das Verhältnis zu Ihrem Vater prägt auch heute noch Ihre Beziehungen. Womöglich hatten Sie die Liebe Ihres Vaters als zwiespältig erlebt. Vielleicht hat er sich Ihnen nur sporadisch widmen können. Möglicherweise gab er sich launisch und Sie waren sich seiner Liebe und Zuwendung nie so recht sicher. Andererseits fühlten Sie sich als sein Lieblingskind und Augenstern. Sie haben sich zwischenzeitlich von ihm abgelehnt und alleingelassen gefühlt, obgleich Sie sich ihm gegenüber nicht ungezogen verhalten hatten. Als Frau fühlen Sie sich daher zu selbstbewussten Männern hingezogen, die sich allerdings nicht binden lassen. Als Mann entziehen Sie sich Ihren Beziehungspartnerinnen, indem Sie glauben, Perfektion und herausragende Leistungen erbringen zu müssen.

Bei genauer Beobachtung werden Sie möglicherweise feststellen, dass Sie sich in einem permanenten Konflikt von Annäherung und Vermeidung befinden. Wahrscheinlich pendeln Sie zwischen der Angst, sich zu sehr anzupassen, und der Befürchtung, von starken Persönlichkeiten niedergewalzt zu werden, hin und her. Das lässt Sie in Ihren zwischenmenschlichen Kontakten kaum zur Ruhe kommen. Deshalb kommt es bei Ihnen eher zu Begegnungen als zu festen Beziehungen. Sie empfinden es jedoch als unausweichlich, sich aufgrund äusserer Umstände von Menschen zu verabschieden - bevor jene Ihnen ans Herz wachsen. Im Grunde genommen fürchten Sie die Einsamkeit, die Sie gelegentlich fühlen. Herzrhythmusstörungen könnten auf diesen Herzschmerz hinweisen. Sie werden umso aktiver, quirliger und unruhiger, je mehr Sie die innere Einsamkeit fürchten. Meistens ergeben sich in solchen Zeiten ganz zufällig Geschäftsreisen, neue Lebensperspektiven oder auch Umzüge. Möglicherweise leiden Sie dann auch nervlich - und Nervenentzündungen oder Wirbelsäulenerkrankungen zeigen an, dass Sie sich zu wenig auf sich selbst besinnen. Wenn Sie eine Zeit lang vor sich selbst in Hast und Eile weggelaufen sind, fühlen Sie sich matt und ausgelaugt und können sich nicht ausreichend mit Schlaf versorgen. Ein Nervenzusammenbruch könnte die Spirale der Hektik abrunden. Vergesslichkeit, krankhafte Unzuverlässigkeit und zwischenzeitliche Knock-outs zeigen an, wie nötig Sie Ruhe hätten. Vor der fürchten Sie sich allerdings, weil sich Ihr Alleinsein nur allzu leicht mit einem Verlassenheitsgefühl vermischt.

Sie werden ruhiger werden und zu sich selber finden können, wenn Sie bei Kontakten mit anderen Ihrer Mitte treu bleiben. Sie tendieren nämlich dazu, sich von den Erwartungen anderer Leute aufputschen zu lassen, obwohl Sie selbst glauben, dass andere Sie in Ihrem Freiraum beschränken. In Wahrheit kann Sie aber doch keiner, ausser Sie selbst, daran hindern, Ihren persönlichen Interessen nachzugehen. Um Ihre Sehnsucht nach Nähe und Ihr Bedürfnis nach Selbstentfaltung besser dosieren zu können, sollten Sie mehr Augenmerk auf Ihre momentanen Empfindungen richten. Das kann geschehen, wenn Sie wenigstens dreimal am Tag Ihre Quirligkeit und Ihre Geschäftigkeit für 5 Minuten unterbrechen. Sitzen Sie für diese Zeit still da, lassen Sie sich nicht stören und richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf Ihr drittes Auge. Das können Sie bei geschlossenen Augen in der Mitte des Kopfes zwischen den Augenbrauen wahrnehmen. Sicherlich werden viele Gedanken und Impulse an Ihrem inneren Auge vorüberziehen. Hören Sie Ihren Gedanken nur einfach zu - wie ein Beobachter - statt sich mit ihnen zu identifizieren. Worte und Bilder werden kommen und gehen. Wenn Sie Ihre Augen wieder öffnen, werden Sie einen Impuls spüren, z.B. eine Tasse Kaffee zu trinken, jemanden anzurufen oder einfach weiterzuarbeiten. Dem sollten Sie nachgeben, zumindest jedoch registrieren. So können Sie sich mehrmals am Tag von äusseren Erwartungen lösen und herausfinden, was Sie selbst im Moment gerade möchten.

Auszug aus dem Horoskop "Körper, Geist und Seele" für David Beckham. Text © 2017 by Susanne Christan, Astrologin. AstroStar © 2017 by AstroGlobe.