Pluto im sechsten (6.) Haus

Horoskop Charakter und Persönlichkeit - Pluto im sechsten (6.) Haus

Sie verrichten Ihre tägliche Arbeit mit ungeheurem Einsatz, manchmal sogar mit einer Art Besessenheit, als wäre der Teufel hinter Ihnen her. Sie stürzen sich mit Eifer und Leidenschaft auf die Arbeit. Je anstrengender sie ist, desto befriedigter fühlen Sie sich. Sie können bis zur Grenze der Erschöpfung arbeiten und haben immer noch das Gefühl, dass etwas Luft vorhanden ist. Sie verhalten sich, als hinge Ihr Leben oder Ihr Tod von der Erfüllung Ihrer Aufgaben ab. Ihre Zwanghaftigkeit schadet Ihrer Gesundheit und macht es anderen nicht so leicht, mit Ihnen zusammenzuarbeiten. Sie wollen alles mindestens hundertprozentig machen und bringen dadurch sich selbst und andere unter enormen Stress. Sie könnten deshalb Machtkämpfe aller Art an Ihrem Arbeitsplatz antreffen. Die ungeheure Anspannung, die Sie dadurch in Ihrer Psyche aufbauen, wirkt sich zwangsläufig auf Ihren Körper und Ihre Gesundheit aus. Wenn Sie dazu noch viele negative Gedanken mit sich herumtragen, vergiften Sie quasi Ihr inneres Milieu, schwächen Ihre Abwehrkräfte und erliegen vielleicht einer Krankheit. Spätestens dann sind Sie aufgerufen, sich Ihre innere geistige und seelische Haltung genau anzuschauen und zu untersuchen, welche inneren Programme, Wertungen und Motivationen in Ihnen ablaufen. Sie können den Zusammenhang Ihrer Krankheit oder Ihres Unwohlseins mit Ihren psychischen Mustern erkennen und sich grundlegend ändern, denn Sie haben ein ungeheures Regenerationsvermögen. Ihre ganze Radikalität und Leidenschaft können Sie auch positiv und heilsam einsetzen und nach einer Arbeit Ausschau halten, die Sie fordert und zutiefst interessiert, ohne dass Sie von Ihrer Substanz leben. Die Erkenntnisse aus der Arbeit an Ihren psychischen Mustern und Problemen können Sie für andere heilsam weitergeben.

Auszug aus dem Horoskop "Persönlichkeit" © Dr. Eike Hansen, Astrologin

Horoskop Gesundheit und Wellness - Pluto im sechsten (6.) Haus

Wenn wir unsere plutonischen Kräfte in Fluss bringen, werden gewaltige Urenergien frei. Wir haben die Aufgabe, jene Urgewalten in einem ständigen psychischen Veränderungsprozess zu kanalisieren. Die Pluto-Kräfte stammen aus dem Reich unserer urzeitlichen Vorfahren. Deshalb erleben wir sie häufig als ungehobelt, unsozial und unbeherrscht. Weil für uns die Eingliederung in eine Gemeinschaft lebensnotwendig ist, werden wir zumeist dazu neigen, die plutonischen Urgewalten zu kontrollieren, anstatt sie fruchtbar wirken zu lassen. Im Grunde genommen können wir uns diesen urwüchsigen Kräften aber nicht widersetzen. Je mehr wir versuchen, sie zu unterdrücken, desto wahrscheinlicher wird sich diese geballte Energie gegen unser Lebendigsein richten. Dann erstarren wir, weil wir beherrschen wollen. Gleichzeitig befürchten wir, die Kontrolle zu verlieren - und schliesslich auch verlassen zu werden, da sich die anderen erschreckt von uns abwenden könnten. Wenn wir also versuchen, unsere plutonischen Energien zu beherrschen, können sie den Organismus wie Störwellen durcheinander bringen. Das verursacht Krankheiten.

Die Kräfte des Pluto sind dort vergraben, wo unsere geheimsten Ängste sitzen. Dort, wo wir mit Ohnmachtsgefühlen konfrontiert werden, die wir unbedingt vor anderen verbergen wollen, liegt die Quelle unserer Lebendigkeit. Wenn wir immer wieder aufs Neue unsere Bedenken, Hemmungen und unsere Unnachgiebigkeit überwinden, steht uns der unerschöpfliche plutonische Energiefond bereichernd und wachstumsfördernd zur Verfügung. Immer dann, wenn Lösungsprozesse im Gange sind, sträuben wir uns erst einmal dagegen, um unseren Ängsten nicht ins Auge blicken zu müssen. Wir ahnen nämlich, dass wir erst etwas aufgeben müssen, um neu beginnen zu können. Wenn wir allzu sehr damit beschäftigt sind, die Wandlungsimpulse zu verdrängen, kann sich das auf körperlicher Ebene ausdrücken: durch Abkapselungsprozesse, Gewebswucherungen und auch anhand von viralen oder toxisch-bakteriellen Invasionen, manchmal sogar durch Vergiftungserscheinungen.

Ihre geheimsten Ängste werden aktiv, wenn Sie ganz unvorbereitet von tief greifenden Gefühlswallungen elektrisiert sind. Sie ahnen, dass Emotionen jegliche Ordnung in Ihnen ins Chaos verwandeln können: Entweder fühlen Sie eine Leere in sich aufsteigen, die Sie traurig stimmt - oder Sie befürchten, dass Sie im Anflug einer Laune alles hinter sich lassen und Ihrer ansonsten gelobten Zuverlässigkeit den Rücken kehren. Als Mittel gegen solche Gefühlsüberschwemmungen stürzen Sie sich in Arbeit und Perfektionismus. Sie hoffen, wenigstens dort die Fäden noch in der Hand zu halten. Das gibt Ihnen die Beruhigung, dass alles nach Ihren Vorstellungen und Erwartungen funktioniert. Wenn Sie sich aus einem solchen Sicherheitsbedürfnis heraus in Arbeit geflüchtet haben, können Ihre zugedeckten Gefühle und Unzufriedenheiten durch psychosomatische Erkrankungen verkörpert werden. Krankheiten, die mit Bettlägerigkeit oder mit einem gewissen Pflegebedürfnis einhergehen, bieten dem Arbeitstier in Ihnen endlich die Chance, sich zu entspannen und die Zuwendung gewisser Menschen anzunehmen. Dann  können Sie durch Ihr Kranksein auch Einfluss auf Ihr Beziehungsgeflecht nehmen oder Partner moralisch an sich binden. Denn: Wer lässt schon einen Invaliden im Stich?! Solange Sie glauben, Ihr Leben vorhersehbar im Griff haben zu müssen, pendeln Sie womöglich zwischen Arbeitswut und körperlicher Erschlaffung hin- und her. Obwohl Sie krank sind, möchten Sie Ihren Alltag im Griff behalten. Deshalb kurieren Sie sich nicht gründlich genug aus.

Wenn Sie Krankheiten wiederholen, sollten Sie vor allem Ihre zwischenmenschlichen Kontakte überprüfen und auf solche aufsteigende Impulse achten, die einen Widerwillen in Ihnen auslösen. Parasiten- oder Pilzbefall und sich in die Länge ziehende Krankheitsverläufe deuten darauf hin, dass Sie sich einer Lebensweise unterworfen haben, die Ihre Lebendigkeit und Freiheit untergräbt. Als Kind wurde von Ihnen in irgendeiner Form erwartet zu funktionieren. Dabei wurden Ihre individuellen Kraftimpulse von Ihren Eltern streng geregelt und gesteuert. Vielleicht durften Sie nur "gemässigt" wild sein, was Ihr Temperament stark zügelte. Möglicherweise hat sich die Regulierung Ihrer Körperimpulse auch in einer strengen Sauberkeitserziehung gezeigt. Daher könnten Darmfunktionsstörungen und auch Stuhlgangprobleme auf einen inneren Protest hinweisen, nicht mehr so sein zu wollen, wie es andere von Ihnen erwarten.

Die unter dem Pluto-Zeichen beschriebene Übung, die Sie mit den Urkräften unserer Erde in Berührung bringen kann, mobilisiert Ihren Lebenswillen, der Sie lebendig werden lässt. Da zu viel energetische Aufrüttelung aber auch wieder körperliche und psychische Blockaden aufbauen kann, können Sie vor jener Übung und auch öfters mal am Tag Ihren Körper mit einem imaginären Schutzband einhüllen. Stellen Sie sich entweder um Ihren Hals oder an erkrankten oder schmerzenden Körperzonen ein blaues Lichtband vor, das aufgewühlte Stellen beruhigt und schützt. Sie können auch in Krisenzeiten oder dann, wenn Sie sich bodenlos oder an der Schwelle eines neuen Lebensabschnitts fühlen, das Aura-Soma-Öl Nr. 2 "Blau über Blau" anwenden. Es wird auch die "Friedensflasche" genannt. Tragen Sie das Öl zwischen Nackenhaaransatz, Unterkiefer und Schlüsselbeinlinie am gesamten Hals morgens und abends auf. Machen Sie sich dabei bewusst, dass nichts mit Ihnen geschehen kann, was Sie in Ihrem Innersten nicht schon längst zugelassen haben. Krankheiten sind zwar selten erwünscht, erfüllen aber manchmal die Funktion, sich Zuwendung und Aufmerksamkeit zu sichern.

Auszug aus dem Horoskop "Körper Geist und Seele" © Susanne Christan, Astrologin

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