Uranus im achten (8.) Haus

astrologisches symbol uranus haus 8

Sie haben ein ausgeprägtes Bedürfnis nach Sicherheit und Beständigkeit. Sie erhoffen sich von einem Beziehungspartner, dass er Ihnen materielle Sicherheiten bietet oder ewige Treue schwört. Wenn er das nicht tut, brechen aus Ihnen Emotionen hervor, die entweder etwas mit finanziellen Schwierigkeiten oder auch mit Eifersucht zu tun haben. Dahinter mag sich die Befürchtung verstecken, ruiniert und damit einem unbekannten Schicksal ausgeliefert zu werden. Beklemmungen und irrationale Ängste in engen Räumen oder unter vielen Menschen können unvermutet auftauchen. Das sind Auswüchse einer tief sitzenden Zukunftsangst, die sich auch als Sorge zeigt, dass man einmal schwer krank wird. Solche Befürchtungen tauchen wahrscheinlich vor allem in psychisch belasteten Phasen auf, obwohl es um den Gesundheitszustand bestens steht. Leider finden Sie in solchen Situationen mehr negative Argumente als positive Zuversicht. Oft kann da nicht einmal eine harmlose Diagnose beruhigen. In solchen pessimistischen Phasen steht das Misstrauen an oberster Stelle: man befürchtet sogar, dass sich der Arzt geirrt hat oder Befundverwechslungen vorliegen. Zu guter Letzt werden Arztbesuche hinausgeschoben, weil man fest damit rechnet, dass sich das schreckliche Schicksal noch erfüllen wird.

Zunächst einmal werden Sie sich wohl kaum von heute auf morgen von Ihrer Sorge um Ihre Gesundheit und um Ihr Lebensglück distanzieren können. Möglicherweise fühlen Sie sich gerade in den schwierigsten Lebensmomenten alleingelassen. Sie werden sich aber sicherer fühlen, wenn Sie den Treueschwüren Ihrer Mitmenschen vorbehaltlos trauen. Menschen werden sich Ihnen mit ihrem ganzen Herzen öffnen, wenn Sie die Gewissheit ausstrahlen, niemanden gegen seinen Willen festhalten zu wollen. Eine harmonische Beziehung ist möglich, wenn Ihr Partner auf Sie und nicht auf Ihre Zwänge reagieren darf. Sollten Ihre Ängste sehr tief sitzen, kann Ihnen eine Psychotherapie möglicherweise weiterhelfen. In Phasen, in denen Sie sich mehr als sonst von schlimmen Krankheiten bedroht fühlen, sollten Sie sich einmal fragen, was Sie daran hindert, sich frei und ungezwungen einem neuen Lebensabschnitt zu widmen.

Sie können mit einer Paarübung ausprobieren, wie nahe Sie jemanden an sich heranlassen und wo Ihre persönliche Vertrauensgrenze liegt. Bitten Sie einen liebenswerten Menschen darum, mit Ihnen dieses Experiment zu versuchen. Stellen Sie sich mit mindestens 2 Meter Abstand einander gegenüber. Schliessen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, dass Sie von einem schützenden Lichtei umgeben sind, in dem Sie sich wohl fühlen. Nach einer Minute etwa öffnen Sie die Augen und einer von Ihnen beginnt einen Schritt auf den anderen zuzumachen. Beide kommentieren das Gefühl der veränderten Distanz. Dann erst geht der andere einen Schritt vor. Wiederum bekunden beide ihren Eindruck. Gehen Sie in der Folge soweit abwechselnd aufeinander zu, bis einer von Ihnen nicht mehr bereit ist, einen Schritt weiterzugehen. Vielleicht ist Ihnen das Gegenüber noch viel zu weit weg. Möglicherweise fühlen Sie sich beklemmt, weil Sie Ihren Partner zu nahe kommen liessen. Solange Sie miteinander im Gespräch bleiben und Ihre Empfindungen vermitteln, werden Sie viel leichter Ihren individuellen Abstand herausfinden und das Distanzbedürfnis des anderen akzeptieren können. So erahnen Sie, wie wenig Nähe mit Liebe und wie wenig Distanz mit Alleingelassenwerden zu tun haben. Das schafft Vertrauen.

Auszug aus dem Horoskop "Körper, Geist und Seele" für Kristen Stewart. Text © 2017 by Susanne Christan, Astrologin. AstroStar © 2017 by AstroGlobe.