Mond im achten (8.) Haus

Charakter und Persönlichkeit - Mond im achten (8.) Haus

Sie sind zu sehr tiefen Gefühlen fähig, und wenn Sie sich auf etwas einlassen, wird es niemals lau sein, ob Sie es wollen oder nicht. Ihre Mutter war in Ihrer Kindheit eine sehr beherrschende Figur, und ihr Einfluss ist sicher auch heute noch spürbar, bewusst oder unbewusst. Sie kennen alle Schattierungen von Leidenschaft, Trotz, Groll, Misstrauen, Ohnmacht und Manipulation. Sie kennen die Verquickungen von Liebe und Macht, Verlustangst und Kontrolle, Symbiose und Liebesentzug, sowohl in der passiven, wie in der aktiven Rolle.

Dieses Erbe bringen Sie in Ihre Beziehungen mit und erleben Elemente Ihrer frühen Erfahrungen wieder. Um die verborgenen Muster kennen zu lernen, geht es nicht anders, auch wenn es wehtut. Sie haben jedoch gleichzeitig eine entsprechend grosse Kraft zur Regeneration und Wandlung. Wenn Sie sich den tiefen Prozessen in der Auseinandersetzung mit anderen Menschen stellen und sich auch nicht scheuen, psychotherapeutische Hilfe in Anspruch zu nehmen, können Sie sich vollkommen häuten und Macht über Ihre eigenen Gefühle gewinnen. Sie könne dann etwa sagen: "Nichts Menschliches ist mir fremd" und sich letztlich sehr reich und angstfrei fühlen. Mit dieser Erfahrung können Sie andere begleiten und unterstützen, die in ähnlichen Prozessen stecken. Sie erleben dann Ihre Macht als konstruktiv und heilsam.

Auszug aus dem Horoskop "Persönlichkeit" © Dr. Eike Hansen, Astrologin

Gesundheit und Wellness - Mond im achten (8.) Haus

Intensität und Extreme bestimmen auch Ihre Gefühlswelt. Wenn Sie lieben, dann lieben Sie absolut und kein anderes Gefühl scheint in Ihnen Platz zu haben, und wenn Sie hassen, dann gibt es nichts, was Ihre Rage mildern könnte: Sie müssen jedes Gefühl bis zuletzt auskosten, jeden Kelch, und schmeckt es noch so bitter, bis zur Neige leeren. Es ist das Feuer der Leidenschaft, das Sie beseelt und das Sie schüren, bis Sie eine Sache in ihre letzten Winkel ausgelotet hat. Erst dann können Sie eine Erfahrung ad acta legen - selbst wenn das bedeutet, länger zu leiden als vielleicht nötig. Der Vorteil: Eine einmal gemachte Erfahrung, werden Sie nie wiederholen müssen. Was aber einmal für richtig befunden wurde, graviert sich mit einer unglaublichen Hartnäckigkeit in Ihre Seele ein - leider die negativen Erfahrungen häufiger als die positiven. Im Rückblick erscheint Ihnen das Leben deshalb düsterer als es eigentlich gewesen ist, und manchmal urteilen Sie über die Zukunft viel zu hart und können nur schwarz sehen. Wenn dieser Zug sehr stark ausgeprägt ist, wird dies nicht nur Ihr eigenes Lebensgefühl belasten, sondern auch das Ihrer Umwelt. Es ist deshalb wichtig für Sie, dem Guten und Schönen einen grösseren Platz in Ihrem Leben einzuräumen. So schaffen Sie ein Reservoir der guten Erinnerungen, von denen Sie Zeit Ihres Lebens, dank Ihres guten Gedächtnisses, profitieren werden.

Es kann Ihnen helfen, positive Gefühle leichter abzuspeichern, wenn Sie sie mit Gegenständen oder Fotografien verbinden. Versuchen Sie sich möglichst oft an glückliche Momente in Ihrem Leben zu erinnern: Wie habe ich mich damals ganz genau gefühlt? Und vor allen Dingen: Wie hat das positive Gefühl die Sicht auf die Welt und auf meine Zukunft gestaltet?

Auch mit Hilfe von Musik und Klängen können Sie einen ausgezeichneten Ausgleich zur allgegenwärtigen Eindrucksüberflutung schaffen. Musik ist in erster Linie Geschmacksache und deshalb ist es schwer, hier Empfehlungen auszusprechen, welche Musik Ihnen zusagen würde und welche nicht. Dennoch ist es nicht abwegig von bestimmten Klangqualitäten zu sprechen, welche die typischen Eigenschaften Ihrer Konstellation widerspiegeln und deshalb in der einen oder anderen Form sehr wohl geeignet sind, Ihre Persönlichkeit anzusprechen und energetisch ins Lot zu bringen.

Was könnten gut geeignete Klänge für Sie sein? Sie lasten eher einförmig schwer über der Stimmung, können auf zarte Gemüter einen bedrückenden, ja bedrohlichen Effekt haben. Sie haben wenig Farbe, kaum Variation, sind entweder sehr laut oder kaum hörbar leise und klingen möglicherweise seltsam hohl und beunruhigend. Tiefe, dröhnende Töne, die unheimlich über einer Szenerie schweben, kommen ebenso in Frage wie weichere Klänge, die nichtsdestoweniger die Aufmerksamkeit fesseln und einen gefangen halten.

Um solchen Klängen zu begegnen, müssen wir uns die Stimmung einer hereinbrechenden Nacht im Moor vorstellen. Vielleicht hören wir das krächzende Quaken von Fröschen und Kröten, das tiefe Brummen von Libellen und über unseren Köpfen flattern fast lautlos Feldermäuse hin und her. Vielleicht hören wir aus dem Dickicht des nahen Waldes das klagende "Schuhu" eines Käuzchens und irgendwo in der Ferne vernehmen wir das lang gezogene Heulen eines Wolfes. Typisch ist die Steigerung des Sinneswahrnehmung in der Stille der Nacht, wenn die geringsten Geräusche mit einem Male laut und deutlich an unser Ohr dringen, z.B. das Rascheln von Nagetieren im Gras, das Knacksen im Gehölz etc. Doch müssen wir nicht unbedingt hinaus in die Natur, um uns diese Klänge zu Gemüte zu führen. Die Nacht im Szeneviertel einer Grossstadt hat hier einiges zu bieten: das Vibrieren der Metro unter unseren Füssen, das dumpfe Hämmern der Beats aus den Kellern von Diskotheken und das Heulen der Sirenen von Einsatzwagen der Polizei.

Ihnen entsprechen Instrumente, die einen dumpfen, mulmigen Klang erzeugen können. Hervorzuheben ist z.B. die Pauke, die im Tremolo geschlagen einen dunklen Klangteppich erzeugt, wie z.B. in Bruckner-Symphonien, oder auch die dunklen Töne eines Kontrabass. So wie Sie jedoch auch die Extreme lieben, so finden wir neben den tiefsten Klängen auch die höchsten: z.B. Flageolett-Töne, wie sie von Streichern und Flöten hervorgebracht werden können und die einen seltsam hohl klingenden, schwebenden Klang ergeben, der an einen Sirenengesang erinnert. Mystische Klänge erzeugt auch die Celesta. Ein Paradebeispiel ist das Konzert für Streicher, Schlagzeug und Celesta von Bartok. Wer es jedoch weniger "ernst" mag, der kann das typische Feeling auch im Sog der Techno-Beats erleben oder den bizarr mystischen Melodien von Dead Can Dance lauschen. Egal wie: Sie werden ganz allgemein auch hier die Tendenz des "Entweder-oder" verfolgen - sie können Musik nicht als Nebengeräusch ertragen, sondern müssen sich voll und ganz auf sie einlassen können. Nicht zuletzt sind Sie ganz besonders häufig Opfer des so genannten "Ohrwurms" - denn auch beim Hören fällt es Ihnen einfach schwer, loszulassen ... 

Auszug aus dem Horoskop "Wellness" © Christopher Weidner, Astrologe

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