Mondkalender - Leben im Rhythmus der Natur

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Der Mond ist neben der Sonne eines der Gestirne, das direkten physischen Einfluss auf die Erde und den Menschen hat, was bei den anderen Planeten aufgrund von deren Entfernung eher unwahrscheinlich ist. Doch der Mond beeinflusst Ebbe und Flut und viele Menschen klagen bei Vollmond über Unwohlsein. Bei Vollmond häufen sich statistisch die Unfälle oder Krankheitsfälle, ebenso wurden zu dieser Zeit einst bestimmte Riten vorgenommen. Astrologisch gesehen gilt der Mond als Indikator der Gefühle: Seine Welt sind die schwankenden Emotionen, die sich genauso ändern, wie der Mond im Verlauf eines Monats seine Gestalt und seine Position ändert. Gefühle, Unterbewusstes, Seele und seelische Prozesse sowie emotionale Schwingungen sind daher seine Sphäre.

 

Die verschiedenen Mondphasen

Da sich die Mondphasen so schnell ändern, bekommen wir deren Auswirkungen vor allem im Alltag beispielsweise in Form von Stimmungsschwankungen zu spüren. Tiefgehender Wandel wird nicht durch den Mond angekündigt, das ist nicht sein Wesen. Ob wir in einem Monat etwa kämpferisch sind, was eine Verstärkung unseres Geburtshoroskops bedeuten kann, oder ob wir die Dinge eher schleifen lassen, das zeigt uns der Mond jedoch. Er ist der Herrscher über den Alltag und beeinflusst direkt unsere Stimmungen, fungiert aber auch als Indikator für unsere seelischen Prozesse. Das Deutsche Wort "Laune" stammt von lat. "luna" = Mond.