Saturn im elften (11.) Haus

astrologisches symbol saturn haus 11

Menschen mit dieser Konstellation hängen gerne mit dem Kopf in den Wolken und verlieren dabei nicht selten den Kontakt zum Boden. Sie tun sich wahrscheinlich mit dem Thema Berühren und Berührtwerden am schwersten, weil sie eigentlich sich von den Fesseln des Materiellen befreien wollen. Vielen unter ihnen ist es deshalb der intensivere körperliche Kontakt eher unangenehm. Dabei haben sie an sich kein Problem, sich anderen Menschen zuzuwenden - solange ein gewisser Abstand gewahrt bleibt. Paradoxerweise suchen viele Menschen mit dieser Konstellation zunächst die Nähe, weil sie sich von allem Neuen und Unbekannten angezogen fühlen. Doch ist es einmal so weit, kehrt sich das anfängliche Interesse in das abrupte Gegenteil um, und Sie suchen das Weite - sehr zur Verwunderung Ihrer Umwelt. Doch damit nicht genug: Sobald man Sie abgeschrieben hat, stehen Sie schon wieder vor der Türe! In diesem Spannungsfeld zwischen Annäherung und Vermeidung erleben Sie sich als ein empfindsames Wesen, das nicht mit und nicht ohne die anderen Menschen kann.

Dieses Dilemma lässt sich nicht ohne weiteres auflösen, denn es ist ein wesentlicher Bestandteil Ihres Charakters, der sich fortwährend zwischen Kopf und Bauch, Gefühl und Verstand, Körper und Geist, oben und unten hin und her gerissen fühlt: Das, was Sie wollen, kriegen Sie nicht, und das, was Sie kriegen können, wollen Sie nicht. Zu Grunde liegt das Bedürfnis nach Unabhängigkeit, das zugleich im Kontrast steht zum Wunsch nach Anerkennung der eigenen Persönlichkeit. Menschen mit dieser Konstellation wollen etwas Besonderes sein, aber sie wollen es nicht nur für sich alleine sein. Und dies bedingt Kontakt zu anderen Menschen. Irgendwie nun muss es ihnen im Laufe ihres Lebens gelingen, diese beiden widersterbenden Bedürfnisse unter einen Hut zu bringen. Interessanterweise werden es nicht die flüchtigen, spontanen Begegnungen im Leben sein, die den nachhaltigsten Effekt auf Menschen mit dieser Konstellation haben, sondern die dauerhaften Bindungen an Menschen. Vertrauen ist das Stichwort: Dort wo Sie spüren, dass Sie so angenommen werden, wie Sie sind, und Sie sich für niemanden verbiegen müssen, werden Sie bereit sein, Ihren Widerspruchsgeist und Ihr zwiespältiges Verhältnis zu Körperkontakt aufzugeben.

Einige moderne Therapieformen scheinen sich besonders gut auf die Bedürfnisse von Menschen mit dieser Konstellation abstimmen zu lassen und sie stärker mit sich selbst und dem Körper in Einklang zu bringen. Die Magnettherapie ist eine uralte Therapieform, die heute wegen ihrer Nebenwirkungsfreiheit zunehmend in Vorsorge und Behandlung an Bedeutung gewinnt. Positive Effekte: die Sauerstoffversorgung der Zellen sowie die Durchblutung des Gewebes wird verbessert, der Wasserhaushalt im Körper wird aktiviert und elektrische Ladungen in den Nervenbahnen in Bewegung gebracht. Dadurch steht jeder Zelle des Körpers mehr Energie zur Verfügung sich zu und ihre Aufgaben zu erfüllen.

Besonders elektrische Geräte mit pulsierenden Magnetfeldern scheinen Ihrem Wesen zu entsprechen: in diesem modernen physikalischen Verfahren durchfluten niederfrequente elektromagnetische Schwingungen den Körper, wobei sich das Magnetfeld sich permanent ändert. Diese Therapie dient nicht nur der Behandlung, sondern leistet darüber hinaus einen positiven Beitrag zur Gesunderhaltung durch die erhöhte Sauerstoffversorgung der Zellen. Die Anti-Stress-Wirkung steigert die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit, stabilisiert den Kreislauf und fördert die Durchblutung.

Auszug aus dem Horoskop "Wellness" für Steffi Graf. Text © 2017 by Christopher Weidner, Astrologe. AstroStar © 2017 by AstroGlobe.