Was ist Astrologie? Was sind Horoskope?

Woher kommt die Astrologie

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Mythos Astrologie

Obwohl bekämpft und verleumdet, ist die Faszinationskraft der Astrologie nach wie vor ungebrochen. Als Wissenschaft ist sie bereits viele tausend Jahre alt und geht auf die antiken Kulturen Ägyptens, Babyloniens und Assyriens zurück, wo sie eine Hochblüte erfuhr. Sie hat alle Epochen überdauert und ist auch heute noch in den meisten Kulturen feste Praxis.

Wie funktioniert Astrologie?

Das Wort „Astrologie“ setzt sich dabei aus dem griechischen „astron“ für „Stern“ sowie „logos“ für „Geist“ zusammen. Die Astrologie basiert auf der Himmelsbeobachtung, wobei die Stellung der Gestirne mit den Geschehnissen auf der Erde nach dem Prinzip der Analogie in Zusammenhang gebracht wird. Dabei werden ausschliesslich die Sonne und der Mond, Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto in die Beobachtung mit einbezogen. Die Astrologie als Studium der Planetenbewegungen und Gestirne sowie ihrer Wechselwirkungen ist eine Art Spiegelbild für irdische Vorgänge. Es handelt sich bei der Astrologie konkret um eine philosophische Symbolsprache, da Gestirnen energetische Kräfte zugeschrieben werden. Im Unterschied zu der Astronomie, die die rein physikalischen Geschehnisse am Himmel beobachtet, geht die Astrologie somit einen Schritt weiter, indem sie den Planeten und Gestirnen symbolische Qualitäten zuschreibt. Zu den Grundannahmen der Astrologie gehört nämlich die Vorstellung, dass die Zeit im Raum qualitativ unterschiedlich ist und es daher auf der Hand liegt zu untersuchen, welche Zeit von welcher Qualität geprägt sein wird. Dabei gilt der Grundsatz: „Wie oben so auch unten“ - wie im Himmel so auch auf der Erde, die Bewegung der Gestirne als Abbild der Geschehnisse auf Erden.

Analogie-Denken

Ferner geht die Astrologie davon aus, dass eine universale Verwandtschaft und Analogie zwischen Dingen besteht, die an und für sich nicht der gleichen Kategorie angehören. Deswegen werden beispielsweise einzelnen Sternzeichen Dinge zugeordnet, die auf den ersten Blick zwar nichts mit der Person zu tun haben, die aber dennoch passen. Theoretisch gibt es in diesem Mikro-Makro-Kosmos daher auch andere Betrachtungsebenen, um Zeitqualitäten zu bestimmen und vor allem archaische Völker praktizieren sie noch heute. Die Himmelskörper sind dabei für Deutungsversuche aber besonders gut geeignet, weil sie von äusseren Einflüssen fast unberührt bleiben. Die energetischen Kräfte der Planeten sind entgegen herkömmlicher Meinung dabei eher Anzeiger für Zeitqualitäten als determinierende Einflüsse. Einzelne Planeten sowie Sonne und Mond stehen dabei für bestimmte Qualitäten wie Aggression, Harmonie oder Energie, die in der jeweiligen Zeit dominieren.

Philosophie der Selbstentfaltung

Lange war die Astrologie gemeinsam mit der Astronomie eine anerkannte Wissenschaft. Erst die Aufklärung verbannte sie in den Bereich des Mythischen, denn die energetischen Prinzipien, die die Astrologie voraussetzt, galten als „unwissenschaftlich“. Doch an Strahlkraft hat die Astrologie trotz dieser Verunglimpfung nichts eingebüsst. Menschen zu allen Zeiten beschäftigten sich mit Astrologie oder suchten in der Deutung der Himmelsbewegungen Rat. Auch heute noch ist die Bannkraft der Astrologie daher ungebrochen. Im Gegensatz zu früheren Lehrarten, die wesentlich die Bestimmung und das Schicksal des Menschen durch die Sterne ins Zentrum stellten und von Prädestination und unausweichlichem Schicksal ausgingen, stehen heute in der Astrologie aber mehr das Individuum, seine Anlagen und sein Entwicklungspotenzial im Mittelpunkt. Die Astrologie mit ihrer Symbolsprache der Planetenbewegungen und den Qualitäten, die sie anzeigen, ist dabei ein philosophisches Deutungsmuster, um dem Menschen zu voller Selbstentfaltung zu verhelfen. Obwohl eine Waage eine Waage bleibt und kein Stier ist, so ist es trotz dieser natürlichen Gegebenheiten möglich, Menschen zu helfen, ihr volles Potenzial im Rahmen ihrer Möglichkeiten durch die Analyse der herrschenden Qualitäten auszuschöpfen. Die Astrologie bildet dabei ein philosophisches Gerüst, eine Steighilfe, um dieses Ziel zu erreichen. Die Astrologie ist im Grunde daher eine Philosophie der Selbstentfaltung.

Astrologie und Psychologie - eine fruchtbare Symbiose

„Die moderne Astrologie nähert sich mehr und mehr der Psychologie und klopft bereits vernehmlich an die Pforten der Universitäten.“ Dieser 50 Jahre alte Satz stammt von keinem Geringeren als C.G. Jung. In seiner Aussage hält er programmatisch fest, dass Astrologie und Psychologie miteinander in Zusammenhang stehen. Tatsächlich hat sich die Astrologie mehr zum Individuum hin bewegt und nimmt statt einem unentrinnbaren Schicksal die Entwicklungspotenziale, Anlagen und Möglichkeiten eines Menschen in den Blickpunkt. In diesem Zusammenhang wird von psychologischer Astrologie gesprochen. Über die Psychologie hinaus verfügt die Astrologie dabei über Instrumente der Symbolsprache, die es ermöglichen, Zeitqualitäten und Potenziale zu beschreiben. Das Horoskop, das gemäss der Zeit und dem Ort der Geburt eines Menschen erstellt wird, stellt daher quasi mittels der Sprache der Gestirnkonstellationen eine Landkarte dar, die die Anlagen und Potenziale eines Menschen widerspiegelt. Selbstverständlich muss die Symbolsprache der Planeten dabei konkret und verständlich übersetzt werden, um diese symbolische Landkarte nutzbar zu machen. Diesen Erfordernissen wiederum ist die Psychologie dienlich.

Die Symbiose von Astrologie und Psychologie ist deswegen äusserst fruchtbar. Mit dem Blick auf die Erkenntnisse der Psychologie kann die psychologische Astrologie den Menschen umfassend betrachten und aufgrund ihrer Symbolsprache Lösungen für Problemfelder finden, die nicht möglich wären, wenn die Psychologie getrennt betrachtet würde. Daher bildet die psychologische Astrologie einen wertvollen Beitrag, die der ganzheitlichen Heilung des einzelnen Menschen dienen kann. Die psychologische Astrologie bietet jedoch ein weiteres wichtiges Instrument, um die Entwicklung des Menschen in positive Bahnen zu lenken: Sie ist in der Lage, Zeitqualitäten zu beschreiben. Indem sie in der Lage ist zu beschreiben, welche Prinzipien in welchen Lebensabschnitten am stärksten wirken, ermöglicht sie eine intensive Auseinandersetzung mit anstehenden Fragen, die eine Persönlichkeitsentwicklung zur Folge haben können. Die Beleuchtung von Lebensabschnitten unter diesem Gesichtspunkt erlaubt zum einen, mehr Verständnis für reale Gegebenheiten aufzubringen und zum anderen, auch besser mit diesen fertig zu werden.

Damit schliesst sich der Kreis der Grundannahme, dass die Astrologie eine Philosophie der Selbstentfaltung ist. In diesem Sinne steht sie voll im Dienste des Menschen.

Astrologie im Dunkel der Geschichte - Woher kommt die Astrologie?

Die Geschichte der Astrologie

Die Astrologie ist einer der ältesten Versuche des Menschen, Geschehnisse auf der Erde wissenschaftlich zu ergründen. Hinzu kommt, dass in allen mythischen Weltbildern der Sternenhimmel eine besondere Rolle spielt. Der Mensch war ausserdem schon immer getrieben davon, wissen zu wollen, was ihm die Zukunft bringt und ob er sein Schicksal beeinflussen kann. Wo jedoch die genauen Ursprünge der Astrologie liegen, dies ist nach wie vor unbekannt und liegt im Dunkel der Geschichte. Wurde lange angenommen, dass in Mesopotamien die Grundsteine dieser uralten Wissenschaft gelegt wurden, so wurde durch den Fund eines alten Tierkreises in einem Felsenbild in Nordwestafrika diese Annahme wieder in Frage gestellt. Der nordwestafrikanische Fund ist dabei über 10.000 Jahre alt. Aufgrund des menschlichen Wunsches die Zukunft zu kennen, dürften die Anfänge der Astrologie mit den frühen Anfängen der Menschheit zusammenfallen. Eine Rekonstruktion der Geschichte der Astrologie ist jedoch von 4.000 v. Chr. von Mesopotamien aus nachvollziehbar. Sie zieht sich durch alle Kulturen hindurch.

Uralte Kalenderkunde als Ursprung?

Der österreichische Astrologe Wilhelm Knappich betrachtete die Kalenderkunde, die in Ägypten, China, bei den Azteken und bei den Mayas praktiziert wurde, als eine frühe Form der Astrologie. Die Anfänge der Kalenderkunde werden dabei in der Notwendigkeit gesehen, dass die Völker bei ihrer Sesshaftwerdung die Zeit messen und einteilen mussten. Hüter des Wissens über die Kalender waren die Priester, die auch mithilfe der Kalender bestimmten, wann heilige Zeiten herrschten und wann Vorhaben wohl von Erfolg gekrönt sein würden. Selbstverständlich hatte die Qualität der Zeit auch Auswirkungen auf die Menschen, die an einem bestimmten Tag zur Welt kamen. Andere Forscher gehen davon aus, dass unsere westlich geprägte Astrologie ursprünglich aus Sumer - heute der irakische Süden - stammt. Von dort aus soll sie sich über Griechenland in den Westen ausgebreitet haben. Demnach soll zunächst der Mond das Zentrum der astrologischen Deutungen gewesen sein. Doch mit dem Übergang ins Patriarchat etwa 3.000 v. Chr. entwickelte sich auch die Astrologie heliozentrisch, d.h. mit der Sonne als Mittelpunkt. Horoskope wurden dabei explizit für das ganze Land oder für einzelne Herrscher erstellt. Mit der zunehmenden Individualisierung des Menschen entwickelten sich schrittweise auch Einzelhoroskope. Das älteste bislang gefundene Einzelhoroskop stammt aus dem Jahr 490 v. Chr. aus Babylon.

Astrologie als Wissenschaft

Auch in der Hochkultur Babyloniens gab es nicht nur professionelle Sternbeobachter, das alte Reich war gleichsam eine Hochburg der astrologischen Wissenschaft. Die Sternbeobachter verglichen den Wechsel der Gestirne mit den Geschehnissen auf Erden. Annahme war dabei, dass es sich bei den himmlischen Zeichen um göttliche Omen handelte. Ein erster Schritt zur Verwissenschaftlichung erfolgte in der spätbabylonischen Zeit im fünften Jahrhundert v. Chr. Sternbeobachter suchten die Wechsel am Himmel nach Gesetzmässigkeiten ab und entwickelten so erste astronomische Voraussagen. Damit war auch die Geburtsastrologie geboren. Beachtet werden muss aber, dass die babylonischen Astrologen in erster Linie nach grossen, staatsrelevanten Zeichen forschten, um etwa Krieg und Frieden voraussehen zu können oder um die Geburt eines Thronfolgers bestimmen zu können. Das Wissen der Babylonier nutzten die hellenistischen Sternforscher ab Mitte des vierten Jahrhunderts v. Chr. und eruierten daraus die hellenistische Astrologie und die Geburtshoroskope. Bei allen Völkern, die sich mit den Vorläufern der Astrologie befassten, mischte sich dabei kulturell-religiöses Gedankengut mit wissenschaftlichen Ansätzen. Von daher sind auch die astrologischen Praktiken von Kultur zu Kultur etwas unterschiedlich. Die Quintessenz der Astrologie blieb aber durch alle Zeiten hindurch erhalten. Auch die Römer griffen als Hochkultur die Astrologie auf. Bis zum ersten Jahrhundert n. Chr. wurde die Astrologie im Römischen Reich immer populärer. Die Römer entwickelten die Astrologie zu der uns heute bekannten Form.

Kirche und Astrologie

Nachdem das Christentum sich im Römischen Reich durchgesetzt hatte, gelang es dem heiligen Augustinus im vierten. Jahrhundert die Astrologie aus religiösen Gründen nahezu zu vernichten. Wertvolle Astrologiebücher mit uraltem Wissen wurden verbrannt, Astrologen mussten nach Persien fliehen, um das nackte Leben zu retten. Doch dies war nicht das Ende. Mit den Arabern kam die Astrologie erneut über Sizilien und Spanien nach Europa. Während der Renaissance erlebte sie dann eine regelrechte Blütezeit. Auch hochrangige Gelehrte wie Paracelsus, Kepler und Kopernikus befassten sich damit. Die Kirche wiederum tolerierte das uralte Gedankengut nun.

Aufklärung und Moderne

Die Aufklärung, auch das „Zeitalter der Vernunft“ genannt, verbannte die Astrologie schliesslich im 18. Jahrhundert als Aberglauben und Hokuspokus. Das naturwissenschaftliche Denken verdrängte das uralte traditionelle Wissen und trennte die Astronomie von der Astrologie, obwohl beide ursprünglich miteinander verbunden waren. Denn die Astronomie entwickelte sich eigentlich aus der Astrologie. Doch erst im 20. Jahrhundert konnte sich die Astrologie aus ihrem Schattendasein wieder befreien. Die Anerkennung als Wissenschaft, die sie jahrtausendelang inne hatte, ist ihr aber immer noch verwehrt. Trotz aller Schwierigkeiten hat sich die Astrologie dennoch im Verlauf der Jahrtausende immer mehr zu einer komplexen Wissenschaft entwickelt, die mit verfeinerten Methoden arbeitet. So werden heute wesentlich mehr Planeten in die Deutungen mit einbezogen als in den frühen Anfängen. Bezeichnend ist, dass die Astrologie neben der Numerologie, der Lehre von den Zahlenqualitäten, die Zeiten unbeschadet überdauert hat und nichts von ihrer Faszinationskraft eingebüsst hat. Denn wenn auch die meisten erklären, nichts von Astrologie zu halten, so liest doch (fast) jeder die täglichen Horoskope in den Zeitungen und zeigt damit, dass die Astrologie auch in ihrer profansten Form noch einen Reiz hat.

Astrologie und Wissenschaft - Ein Widerspruch?

Die Astrologie in der Wissenschaft

Astronomie und Astrologie waren ursprünglich an Universitäten gleichberechtigte Lehrgegenstände, sozusagen zwei Seiten derselben Medaille. Dies belegt beispielsweise die Tatsache, dass der berühmte Astronom Johannes Kepler sich intensiv mit der Astrologie auseinandersetzte und sie vehement verteidigte. Doch dieses friedliche Nebeneinander änderte sich im 18. und 19. Jahrhundert als gemäss Sir Isaac Newton das mechanistische Weltbild Einzug hielt, das strikt besagte, dass jede Wirkung auch eine nachweisbare Ursache haben muss. Da die Astrologie bis dato keine schlüssigen Erklärungen nach dem Ursache-Wirkung-Prinzip liefern konnte bzw. kann, wurde sie bald als unwissenschaftlich aussortiert und ins Reich der Mythen verbannt.

Doch seit der einfachen Schlussfolgerung Newtons mit der Postulierung der Notwendigkeit von Ursache und Wirkung hat sich auch die Wissenschaft wesentlich weiterentwickelt. Die Relativitätstheorie zum Beispiel, die Heisenbergsche Unschärferelation oder die Quantenphysik haben viel komplexere Modelle der Welt entworfen, die vielfältige neue Aspekte ermöglichen. Denn in den genannten Theorien sind auch nicht-kausale und dennoch synchron auftretende Ereignisse denkbar. Selbstverständlich sind diese Zusammenhänge schwieriger zu erfassen und sehr abstrakt. Dies ist aber deswegen wesentlich, weil die Astrologie zwar nicht von einer direkten Einwirkung der Planeten auf den Menschen ausgeht (zumindest hängt die Mehrzahl der Astrologen nicht dieser Theorie an), aber annimmt, dass der Himmel mit seinen Gestirnen sozusagen eine Art Landkarte für den Menschen darstellt. Sie geht also vom Prinzip der Synchronizität aus, was Gleichzeitigkeit bedeutet: „Wie oben so unten“. Nach den neuesten wissenschaftlichen Modellen ist eine solche Synchronizität also durchaus denkbar und die Astrologie hat damit neue Perspektiven, sich als Wissenschaft zu etablieren und als Modell der Welt in Betracht gezogen zu werden.

Jedoch sind die Menschen dem mechanistischen Weltbild mit Ursache und Wirkung nach zwei Jahrhunderten noch immer tief verhaftet – auch die Wissenschaftler selbst. Dies liegt einfach daran, dass die neueren Forschungsergebnisse in ihrer Komplexität nur schwer zu greifen, die alten Muster aber tief verankert sind. Um das herkömmliche Denken zu überwinden, ist sicher noch Zeit vonnöten.

Die Wirkungsweise der Astrologie

Warum Astrologie tatsächlich funktioniert, das weiss im Grunde keiner. Sie entwickelte sich durch empirische Beobachtung von Himmelskonstellationen und den gleichzeitigen Geschehnissen auf Erden. Beobachtung und immer neue Überprüfung der Hypothesen führten zu den komplexen Zusammenhängen, die die Astrologie heute darstellt. Sie basiert wesentlich darauf, dass eine Synchronizität zwischen Himmelsgeschehnissen und Vorgängen auf der Erde postuliert wird. Diese Synchronizität wurde zwar schon vor Jahrtausenden entdeckt, jedoch nicht, warum sie gegeben ist.

Eine Problematik, die Astrologie wissenschaftlich nachzuweisen, besteht in der Tatsache, dass sie sich mit den einzigartigen Wesenszügen und Lebensthemen des einzelnen Menschen befasst. Jeder Mensch verfügt jedoch über Entfaltungsmöglichkeiten und die menschliche Seele ist schier unerschöpflich in ihrem Potenzial. Einzelne Merkmale zu untersuchen und sie mit astrologischen Komponenten wissenschaftlich in Zusammenhang zu bringen ist deswegen schwierig, da jeder Einzelfaktor im menschlichen Leben auch durch andere Momente im jeweiligen Horoskop mit bestimmt wird. Dies macht es fast unmöglich, einzelne Aspekte wissenschaftlich zu beweisen, da diese nicht von anderen Aspekten isoliert werden können. Das mag auch ein Grund dafür sein, dass sich heute kaum noch Naturwissenschaftler oder Geisteswissenschaftler mit der Astrologie beschäftigen – obwohl dies für herausragende Wissenschaftler wie Johannes Kepler noch keine Frage war.

Wissenschaftliche Beweisversuche

Ein wichtiges Instrument, um die Wissenschaftlichkeit der Astrologie unter Beweis zu stellen, ist die Statistik. Durch statistische Erhebungen versuchen einzelne Astrologen den wissenschaftlichen Gehalt der Astrologie empirisch zu belegen, indem sie aufzeigen, dass sich bei bestimmten Gestirnkonstellationen Ereignisse oder auch Charakterzüge bei Menschen häufen. Auch in der Psychologie gibt es wissenschaftliche Arbeiten zum Thema. Die wichtigsten Vertreter sind hierbei Professor Suitbert Ertel und Dr. Peter Niehenke. Doch nicht alle Astrologen legen Wert auf die wissenschaftliche Beweisbarkeit der Astrologie. Der Astrologe Ernst Ott brachte es auf den Punkt: „Horoskopdeutung ist keine exakte Wissenschaft. Sie ist Kunst, Symbolsprache, kreative Methode. Astrologie beschreibt niemals, was ist und was sich ereignet, sondern vielmehr die innere Bedeutung der Ereignisse."

Naturwissenschaften, Geisteswissenschaften und Astrologie

Damit trifft Ott den Kern der Problematik: Im Grunde wird im Rahmen der Debatte um die Wissenschaftlichkeit der Astrologie versucht, mithilfe naturwissenschaftlicher Beweisführungen geisteswissenschaftliche Aussagen zu treffen. Denn die Astrologie befasst sich zwar mit den physischen Himmelskörpern, zielt aber mit ihren Aussagen auf das Bewusstsein, das Denken, denn Sinn und die Bedeutung sowie auf die Kultur des Menschen ab – letztere sind aber Gegenstand der Geisteswissenschaften und den Naturwissenschaften methodisch nicht zugänglich. Die Psyche des Menschen ist nicht gänzlich naturwissenschaftlich begründbar, obwohl es heute durchaus viele Erkenntnisse gibt, wie Biochemie auf das Verhalten des Menschen Einfluss nehmen kann. Seit der Renaissance hat sich zudem immer mehr die strikte Trennung zwischen der Natur und der Lebenswelt des Menschen durchgesetzt. Die Astrologie wiederum bildet eine Schnittstelle zwischen beiden, verbindet die Natur und den Menschen miteinander. Dieser Zusammenhang, die Einheit des Ganzen, war aber durch die Richtung der wissenschaftlichen Forschung nicht mehr gewünscht. Auch aus diesem Grunde wurde die Astrologie abgelehnt.

Die moderne Physik arbeitet aber beispielsweise im Bereich der Quantenmechanik inzwischen scharf an der Grenze der etablierten Beweispflicht und geht im Grunde darüber hinaus. Auch die Psychologie und die Biologie haben entdeckt, dass sich viele Verhaltensweisen des Menschen biochemisch wie auch neurologisch erklären lassen. Sie tragen damit dem Umstand Rechnung, dass der Mensch an der Schnittstelle zwischen äusserer, materieller Welt und der inneren, geistigen Erlebniswelt angesiedelt ist. Da die Astrologie Innen und Aussen nicht strikt trennt, ergeben sich somit neue Möglichkeiten der Arbeitsweise. De facto befindet sich die Astrologie wieder in Sichtweite der Zielgeraden: nämlich als Wissenschaft etabliert zu werden, die bewusst zwischen dem äusseren und dem inneren Menschen nicht trennt und gerade dadurch so wertvoll ist. Um diese Option zu realisieren, bedarf es aber noch einer Menge Forschungstätigkeit und schlicht und einfach Zeit. Auf alle Fälle sind aber Astrologie und Wissenschaft durch neuere Erkenntnisse wieder näher zusammengerückt.

Was kann die Astrologie? Symbolik und Alltagssprache

Personalisierte Horoskope aus dem Horoskop Paradies

Die Astrologie ist tausende von Jahren alt und greift auf den Erfahrungsschatz von einstigen Kulturen zurück, die auf Grundlage von Beobachtung und dem Aufstellen von Hypothesen zu bestimmten Schlüssen kamen. So entdeckten frühere Sternenbeobachter beispielsweise, dass der Planet Merkur mit dem Bereich Handel und Wissenschaft korreliert. Dieses System wurde über die Jahrtausende immer weiter verfeinert. Aus diesem Grunde arbeitet die Astrologie auch mit einer Symbolsprache, die sich in Bildern ausdrückt und die sich im Laufe der Zeit und durch zahlreiche Beobachtungen des Sternenhimmels entwickelt hat. Wesentlich für die Arbeitsweise der Astrologie ist dabei das Denken in Analogien. Das unterscheidet sie von dem in der westlichen Welt gängigen Denkmuster von Ursache und Wirkung, das stets kausale Zusammenhänge voraussetzt. Das Denken in Analogien geht aber nicht vom Ursache-Wirkung-Prinzip aus, sondern bedeutet, dass sich Pendants nicht kausal bedingen, sondern sich quasi in Bildern das Gleiche ausdrückt. Der Planet Merkur beispielsweise symbolisiert verschiedene Entsprechungen wie Sprache, Denkvermögen und Handel. Merkur steht damit symbolisch für bestimmte Bereiche auf der Erde, die er wiederspiegelt, aber nicht kausal bedingt. Die Astrologie steht damit vor der Herausforderung, die jeweils richtige Entsprechung eines Planeten auf der Erde zu finden. Der Planet Merkur steht quasi für ein Energieprinzip, das in speziellen irdischen Bereichen Entsprechungen hat, die es zu finden gilt.

Grenzen der Astrologie

Die eigentliche Schwierigkeit der Astrologie ist es dabei, die konkreten Entsprechungsebenen zu finden. Planeten verkörpern Prinzipien, aber was genau ist auf Erden damit gemeint? Diese Problematik weist der Astrologie klar Grenzen zu, weil sehr konkrete und zutreffende Aussagen nur schwer möglich sind. Wenn eine Planetenkonstellation also aufweist, dass die Zeit für finanzielle Geschäfte gut geeignet ist, so sagt dies noch nichts darüber aus, wie diese Geschäfte auszusehen haben. In Lotto investieren? Verstärkt der beruflichen Aufgabe Energie zuwenden? Das bleibt offen und ist im Einzelfall zu klären.

De facto kann die Astrologie sagen, welche Energien derzeit wirksam sind - sie kann aber niemals konkret sagen, welche Ereignisse wie und wann eintreffen werden. Selbstverständlich sind aber verlässliche konkrete Aussagen umso eher möglich, je mehr der Astrologe oder die Astrologin über die jeweilige Person und ihre Lebensumstände weiss. Zeigt die Planetenkonstellation also an, dass Veränderungen im Raum stehen, so kann aufgrund des Wissens über die Lebensumstände auch konkreter ausgesagt werden, ob der Wechsel im Bereich Liebe, im Bereich Beruf oder im Bereich Gesundheit stattfindet. Allerdings hat die Astrologie nichts mit paranormalen Phänomenen wie Hellsehen, in die Glaskugel schauen, Karten legen oder Magie zu tun. Diese Bereiche arbeiten mit psychischen bzw. paranormalen Fähigkeiten. Die Astrologie wiederum hat ein klares Arbeitsgebiet: Sie beobachtet die Veränderungen in der Sternenkonstellation nach empirisch erworbenem Wissen. Die Planeten sind dabei eine Symbolsprache und die Kunst besteht darin, sie in das reale Leben zu übersetzen. Astrologie setzt also die Fähigkeit des logischen Denkens voraus, das die Verbindung zwischen irdischen Phänomenen und kosmischen Prinzipien herstellt. Der Faktor mit dem sie arbeitet ist die Zeit. Hat der Astrologe das Wissen über den konkreten Zeitpunkt eines Ereignisses, so kann er Rückschlüsse ziehen auf Planetenkonstellationen. Die Art und Weise sowie die Qualität des Ereignisses erlauben es der Astrologie, Zusammenhänge zu erkennen und Voraussagen über die nächste Manifestation einer vergleichbaren Konstellation möglich zu machen. Es handelt sich also um handfestes Arbeitsmaterial, das nichts mit spontanen paranormalen Eingebungen zu tun hat, obwohl der geschulte Astrologe mit der Zeit sicher intuitiver und schneller Rückschlüsse ziehen kann.

Faszination Astrologie

Doch die Astrologie birgt eine ganz besondere Faszination, die darin begründet ist, dass es stets neue Evidenzerlebnisse gibt: Das bedeutet, dass die Beobachtung der Sternenkonstellation eine konkrete Entsprechung in der Wirklichkeit findet. Ereignisse auf Erden korrelieren nachweislich mit Sternenkonstellationen. Obwohl der Beweis, warum das so ist, nur schwer zu führen ist, so ist es gerade der Umstand der Evidenz, der Astrologen und deren Kunden überzeugt.

Was bedeutet dies konkret? Denkbar ist der Fall, dass jemand eine prägende und umwälzende Phase in seinem Leben erlebt, etwa in Form von schwerwiegenden Krisen und dann feststellt, dass der Planet Pluto seine Sonne passiert hat. Damit wird Astrologie verständlich, denn die astrologische Symbolsprache deckt sich mit der konkreten Lebenswirklichkeit und ist somit nachvollziehbar. Sicher ist dies ein Extremfall, denn Pluto passiert nur selten die Sonne im Leben eines Menschen. Es geht de facto darum, astrologische Erkenntnisse auszubalancieren und sachgerecht auf das jeweilige Leben anzuwenden. Denn nicht jede Planetenbewegung bringt den grossen Wandel mit sich. Daher ist eine differenzierte Arbeitsweise mit der Astrologie notwendig, um nicht immer gleich die grosse Krise zu vermuten.

Wer sich etwas länger mit Astrologie beschäftigt hat, wird aber nichtsdestotrotz immer wieder fasziniert sein. Die Fähigkeit der Astrologie, bei sachgerechtem Umgang treffende Aussagen über bis dato unbekannte Menschen zu machen, ist auch für erfahrene Astrologen ein Faszinosum. Denn häufig kann die Astrologie schneller und präziser Aussagen über die jeweilige Problemlage treffen als Psychotherapeuten in langwierigen Sitzungen. Die Tatsache, dass die Astrologie aufgrund ihres Handwerkszeugs schnell richtige Aussagen treffen kann, trägt zur Gewissheit bei, dass Astrologie tatsächlich ein wirksames Mittel ist, das einfach funktioniert. Diese Evidenzerlebnisse tragen mehr zur Akzeptanz der Astrologie bei, als es die profundesten wissenschaftlichen Methoden jemals könnten.

Was ist ein Horoskop und was bedeutet das Wort "Horoskop"

Wie ensteht ein Horoskop

Das Wort Horoskop setzt sich aus dem lateinischen hora = die Stunde und dem griechischen skopein = schauen zusammen und bedeutet Stundenschau. "Wie oben, so unten": Was sich im Himmel abspielt, das ist ein Spiegelbild der Geschehnisse auf Erden. Dies ist die Grundannahme der Astrologie. Dabei sind die Himmelskörper selbst nicht Verursacher von Dingen, sondern lediglich Abbilder der auf Erden waltenden Energien. Die Astrologie kennt dabei besonders wichtige Akteure, die uns zeigen, wie es auf der Erde bestellt ist: vor allem Planeten, Sternzeichen, Aszendenten, Häuser und Aspekte. Zu den Planeten zählen dabei sowohl die Sonne als auch der Mond, aber auch die Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun und Pluto. Ihnen allen werden bestimmte Eigenschaften zugesprochen. Die Sternzeichen wiederum sind die zwölf Tierkreiszeichen Widder, Stier, Zwillinge, Krebs, Löwe, Jungfrau, Waage, Skorpion, Schütze, Steinbock, Wassermann und Fische, die sich im Jahresverlauf abwechseln. Auch sie verkörpern bestimmte Qualitäten. Die zwölf Häuser sind die einzelnen Lebensbereiche und die Aspekte sind die Winkel, die die Planeten untereinander bilden. Ob Spannung oder Harmonie bei den Winkeln - auch dies gibt Auskunft über unser Leben. Und all dies gibt ein gutes Handwerkzeug ab, um den Menschen in seiner Gänze zu erfassen und ist wesentlich komplexer als die einschlägigen Rubriken in Zeitschriften. Wollen Sie wissen ob Sie eine Waage mit einem Aszendenten Löwe sind und was das für sie bedeutet? Möchten Sie gerne wissen, welche Bereiche im Leben Ihnen tief in Ihrem Herzen besonders wichtig sind? Das astrologische System ergibt nach genauen Berechnungen Ihr komplettes Persönlichkeitsbild in Form eines Horoskopes.

Das Horoskop als Charakteranalyse

Im Grunde genommen ist ein Horoskop eine Charakter- und Persönlichkeitsanalyse. Dabei wird davon ausgegangen, dass alles, was uns von aussen geschieht, im Prinzip sein Spiegelbild in unserem Inneren hat. Deswegen ist die Persönlichkeitsanalyse so wichtig. Sie hilft uns, nicht mehr Dinge nach aussen zu projizieren und die Schuld bei anderen zu suchen, sondern sie führt uns zu vollem Bewusstsein unserer Verantwortung. Wenn wir beginnen, Verantwortung für unser Leben und das, was uns widerfährt, zu übernehmen, werden wir erwachsen. Feindbilder und Störfaktoren bei anderen Menschen brauchen wir dann nicht mehr. Je weiter wir in diesem Prozess fortschreiten, umso mehr nähern wir uns wieder unserem eigenen Ursprung, denn "religio" heisst nichts anderes als Rückverbindung.

Das Geburtshoroskop - Der Mensch im Blickpunkt

Der zentrale Punkt in der Astrologie ist das Geburtshoroskop (Radixhoroskop, Radix = Wurzel), auf dem alle übrigen Berechnungen und Analysen basieren. Veranlagungen, Begabungen, Talente, Defizite, Schwächen, Ängste und die Vielfalt der Gefühle, all dies spiegelt sich im Radix wider. Die moderne Astrologie ist dabei mittlerweile weit davon entfernt, Schicksale festlegen zu wollen. Vielmehr wird das Geburtshoroskop als eine Art Basis-Bauplan angesehen, der Herausforderungen, Chancen und Potenziale zeigt. Was daraus wird, das beeinflusst der Mensch letztlich auch wesentlich selbst.

Planeten, Tierkreiszeichen und Häuser werden dabei aus der Perspektive des Geburtsorts berechnet. Daher benötigt eine solche Analyse immer das Geburtsdatum, die auf die Minute genaue Geburtszeit und den Geburtsort. Anhand dessen wird das spezifische "kosmische Energiemuster" zum Zeitpunkt der Geburt berechnet: das Geburtshoroskop. Dieses Muster begleitet den Menschen ein Leben lang. Die Aufschlüsselung in Form eines Horoskops gibt Auskunft über den Charakter, die manifesten oder latenten Potenziale, die Spannungsfelder, Lebensaufgaben und Ziele. Da der Mensch aber durchaus Handlungsfreiheit hat, ist sein Schicksal durch das Horoskop nicht festgelegt. Das Horoskop dient vielmehr dem Zweck, vorhandene Strukturen und Potenziale transparent zu machen. Es ist somit ein Instrument, um zur Selbstverwirklichung zu finden, den Charakter zu deuten, die Partnerschaft zu beleuchten, die Berufswahl zu erleichtern oder Hilfestellung bei der Kindererziehung zu geben. Aufgrund des Geburtshoroskops können auch unbekannte Talente und schlummernde Potenziale entdeckt werden. Insofern verhilft die Astrologie nicht nur zum Verständnis der eigenen Persönlichkeit, sondern zeigt auch neue Wege auf.

Wie geschildert, ist das Geburtshoroskop ein Abbild des Sternenhimmels zum Zeitpunkt der Geburt eines Menschen. Denn sobald ein Mensch auf die Welt kommt, beginnt er, sich auf die Energie des Kosmos einzustimmen. Die Zeitqualität der Geburt wiederum - die im Horoskop abgebildet ist - ist die Wurzel der Lebensentfaltung des Menschen. Die wesentlichen Anlagen eines Menschen sind auch im Neugeborenen schon enthalten. Die Astrologie postuliert, dass bestimmte Energien und Energiemuster schon bei der Geburt dominant sind und den Menschen sein Leben lang prägen.

Was Ihnen das Horoskop Paradies bietet

Sehr viele verschiedene Horoskope stehen im Horoskop Paradies Online-Shop bereit, um den Menschen in all seinen Facetten zu erfassen: Liebe und Sexualität, Beruf und Geld, Geburtshoroskop, Zukunftsprognosen, Stationen des Lebens, Kinderhoroskop, Ihr. 7. Sinn, Wohnen und Wohlfühlen sind nur einige davon, die nicht nur ein spannendes Lektüreerlebnis garantieren, sondern auch so genau und treffend sind, dass sich manch ein Aha-Effekt einstellen dürfte. Das Wichtigste von allen ist das Geburtshoroskop, denn es zeichnet unseren Charakter in Grundzügen nach und erklärt alle anderen Zusatzhoroskope. Es gibt kaum einen Lebensbereich für den sich nicht ein geeignetes Horoskop erstellen lässt. Die Horoskope verstehen sich dabei in erster Linie als Hilfestellung, als Lebenshilfe, in denen Grundtendenzen und kosmische Schwingungen abgebildet werden. Darin zu finden sind allerdings keine Aussagen wie zum Beispiel, wann endlich die grosse Liebe an die Türe klopft. Dies kann und will die Astrologie nicht leisten, da ihr Feld die kosmischen "Energiemuster", die komplexen Vorgänge sind. Angebote, die die Ankunft der grossen Liebe in drei Wochen versprechen, sind nicht seriös. Seriös ist es aber, was uns die Bewegungen am Himmel verraten. Denn der Himmel lässt sich nicht täuschen.

Um für Sie ein professionelles Horoskop berechnen zu können, sind die Angabe von genauer Geburtszeit, Geburtsdatum und Geburtsort erforderlich. Bei manchen Berechnungen ist auch der aktuelle Wohnort nötig. Anhand dessen erhalten Sie hieb- und stichfeste Angaben, mit denen Sie arbeiten können. Denn Horoskope geben Ihnen auch Auskunft über Spannungsfelder, über Schattenseiten, damit Sie wachsen und sich weiterentwickeln können.

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Alle Horoskope werden natürlich streng vertraulich behandelt und bequem per E-Mail als PDF Dokument verschickt. Lesevergnügen pur erwartet Sie dann und sicher werden Sie bald mehr über Astrologie wissen wollen. Denn die Astrologie ist wie ein Plan des Lebens, der am Himmel eingezeichnet wurde - für jeden von uns und zu jeder Zeit, für die beste aller möglichen Welten.

Aufbau eines Horoskops und die Wichtigkeit der genauen Geburtszeit

Zur Berechnung jedes Horoskopes werden vorab immer das Geburtsdatum, die genaue Uhrzeit der Geburt und der Geburtsort benötigt. Weil sich die Erde relativ rasch dreht, ändert sich auch die Konstellation der Gestirne schnell, die aus Sicht der Erde die Position wechseln - und so kann es durchaus vorkommen, dass Horoskope von zwei Neugeborenen, die im Abstand von wenigen Minuten geboren wurden, ganz unterschiedlich sein können. Ein Horoskop setzt sich aus den folgenden Bestandteilen zusammen:

Der Tierkreis

Der Tierkreis steht am Anfang. Es handelt sich dabei um einen gedachten Kreis in der Unendlichkeit des kosmischen Raumes. Dieser Kreis, Ekliptik genannt, setzt sich aus den zwölf Tierkreiszeichen Widder bis Fische zusammen. Diese zwölf Zeichen stellen die Grundenergie aller astrologischen Aussagen dar. Der Widder steht dabei als erstes Zeichen und "Frühlingspunkt" für den Impuls in das Leben, für Energie und Durchsetzungskraft. Mit Fische wird der Tierkreis vollendet, dieses Tierkreiszeichen symbolisiert daher den Einklang mit dem Kosmos. Die Tierkreiszeichen sind für die Analyse des Horoskops sehr wichtig, denn sie spiegeln das grosse Thema im Leben des jeweiligen Menschen wider. Genauso weisen sie auf, welche Rolle jemand im Leben spielt. Die komplexe Analyse ergibt sich dabei aus der Berücksichtigung aller Tierkreiszeichen.

Der Aszendent

Der Aszendent ist das Zeichen, das sich im Augenblick der Geburt am östlichen Horizont befindet. Der Aszendent vermag Unterschiede zum Ausdruck zu bringen, die hinsichtlich des Temperaments, der körperlichen Erscheinung, der Einstellung sowie der Persönlichkeit bei Menschen bestehen, die zwar am gleichen Tag, jedoch zu unterschiedlichen Zeiten auf die Welt gekommen sind.

Die Häuser

Der Tierkreis wird in 12 Abschnitte (auch Felder genannt) unterteilt, die für die wichtigsten Lebensbereiche stehen. Das 1. Haus symbolisiert das Auftreten und die Selbstbehauptung. Die Spitze des 1. Hauses bildet dabei gleichzeitig den Aszendenten. Das 2. Haus spiegelt Besitz und Selbstwert wider. Das 3. Haus steht für Denken und Kommunikation. Das 4. Haus versinnbildlicht Familie, Herkunft, Wohnung und die "innere Heimat". Das 5. Haus vergegenwärtigt Kreativität, Sexualität und Kinder. Das 6. Haus verkörpert Beruf, Alltag und Gesundheit. Das 7. Haus beschreibt die Begegnung mit dem Du. Das 8. Haus kennzeichnet Transformation, Sexualität und Verschmelzung in Beziehungen. Das 9. Haus bezeichnet die Horizonterweiterung (durch Bildung, Reisen, Sinnerfahrung). Das 10. Haus markiert Beruf und Berufung. Das 11. Haus charakterisiert das gesellschaftliche Engagement, Gruppen, Gleichgesinnte und Freunde. Und das 12. Haus steht schliesslich für Rückzug, Phantasie und Traum.

Die Planeten

Vor dem Hintergrund der zwölf Sternzeichen drehen die Planeten ihre Bahnen. Sie bringen das bewegliche und dynamische Prinzip zu den statischen Qualitäten der Tierkreisenergien. Zu den Planeten gehören Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn, Uranus, Neptun, Pluto und Chiron. Manche astrologische Schulen gehen von der Existenz weiterer Planeten aus.

Die Aspekte

Unter Aspekten versteht man das Distanzverhältnis der Gestirne zueinander. "Aspekt" wird aus dem Lateinischen "aspicio" abgeleitet und bedeutet "anblicken - ansehen". Die Gestirne können nahe beieinander, sich gegenüber oder in ganz bestimmten Winkelbeziehungen stehen.

Querverbindungen und Einzelaussagen

Bei Betrachtung des Horoskops im Gesamten ergeben sich dabei aufschlussreiche Details:

Die Stellung der Planeten in den Tierkreiszeichen zeigt die innere Struktur und den Charakter eines Menschen auf sowie das in ihm vorhandene Potenzial. Die Analyse der Stellung der Planeten in den Häusern wiederum lässt die Tendenz der Verwirklichung der angelegten Potenziale auf der äusseren Bühne des Lebens erkennen.

Die Planeten in den Häusern geben Aufschluss über die Aufgaben, die wir uns in diesem Leben gestellt haben und stehen bezeichnenderweise oft im Kontrast zu den Planetenstellungen im Tierkreiszeichen. Sinn solcher Aufgaben und Herausforderungen ist die Reifung der menschlichen Seele. Daher verändern sich Lebensthemen auch im Laufe der Zeit. Es ist deswegen nicht überraschend, dass es - je nach Lebensalter und Lernfähigkeit der Menschen - einen von der beobachteten Wirklichkeit abweichenden Deutungstext geben kann.

Zufall oder Schicksal? Gibt es ein Schicksal?

Gibt es ein Schicksal oder ist alles nur Zufall

Menschen, die sich mit ihrem Leben und ihrem Schicksal befassen und dabei auf die Astrologie stossen, stellen sich viele Fragen. Ist das Horoskop ein Ausdruck des Zufalls? Ist es Zufall, zu dieser oder jenen Minute geboren worden zu sein und damit ein bestimmtes Horoskop als grundlegenden Bauplan zu haben? Oder ist hier doch Vorhersehung im Spiel? Warum hat jemand eine "leichtere" und der andere eine "schwierigere" Konstellation? Ist das fair? Ist es eine Ungerechtigkeit der Natur? Oder ist es tatsächlich so, dass man karmische Belastungen und Aufgaben, die gelöst werden wollen, mit ins Leben nimmt? Gibt es eine Art Schicksal, einen Lebensauftrag, einen Lebensplan, dessen Spiegelbild das Horoskop ist? Oder ist unsere Existenz sowieso rein zufällig? Wer war zuerst da? Das Horoskop oder der Mensch dessen Abbild das Horoskop ist? Wer prägt wen? Denkbar ist, dass es eine bereits "fertige" Seele gibt, die durch vorherige Leben eine Vorgeschichte hat und die sich einen bestimmten Moment der Geburt auswählt, genauso wie die sie umgebende Familie, die Gene oder die Lebensumstände, um bestimmte Lebensaufgaben zu lösen. Oder ist es eher so, dass es "unbeschriebene" Seelen gibt, die durch den astrologischen Geburtsmoment geprägt werden? Hat das Radix, das Geburtshoroskop, wirklich einen Einfluss auf uns oder ist es nur Ausdruck unserer schon vorhandenen Persönlichkeit?

Die Freiheit und Aufgabe des Menschen

In unserem Leben gibt es viele äussere und innere Einflüsse, die uns bestimmen. Die Frage ist also: Wie gross ist die Freiheit unseres Willens tatsächlich? Sind wir in der Lage unser Schicksal selbst zu bestimmen und wie gross ist die Macht des Unbeeinflussbaren, des Unabwendbaren, des Vorherbestimmten? Tatsächlich ist es denkbar, dass eine vermeintlich selbst herbeigeführte positive Wende im Leben bereits vor der Geburt feststand. Dies sind realistische Möglichkeiten. Doch nichts nimmt uns die Verantwortung ab, selbst zu handeln und unser Leben zu gestalten. Dies ist unsere Aufgabe, aus welchem Blickwinkel Fragen der Vorherbestimmung auch gestellt werden. Der Mensch sollte sich der Grenzen der eigenen Möglichkeiten bewusst sein. Dies bedeutet jedoch nicht, dass vorhandenes Potenzial nicht ausgeschöpft werden sollte oder Lebensaufgaben, wenn sie denn gestellt sind, nicht bewältigbar sind. Eben darum nimmt die Astrologie eine beratende Funktion inne und kann Wege aus einer Sackgasse weisen. Die Astrologie gibt Tipps, Hinweise, zeigt Perspektiven auf und verweist auf gangbare Wege. Doch handeln muss der Mensch immer noch selbst.

Der Sinn des Horoskopes

In der Analyse eines Horoskops können auch scheinbare Widersprüche auftreten. Denn das Horoskop reflektiert den Menschen in seiner Gesamtheit, in seinem Charakter und in seiner Lebensentwicklung, wobei der Mensch ein sehr komplexes Wesen ist. Zu seinem Wesen gehören verschiedene Eigenschaften, die vor einer Handlung, je nach der Art und Qualität des äusseren oder inneren Reizes, um Verwirklichung kämpfen. Trotz aller Widersprüchlichkeit ist aber immer wieder eine gleichbleibende Tendenz beobachtbar, ein Grundmuster, das den Menschen bestimmt. Dieses wird im Horoskop ebenso sichtbar wie die verschiedenen Aspekte einer Person. Welche Entscheidung in einer Situation die Handlung bestimmt, das hängt von den dominierenden Eigenschaften ab. Die Handlung ist daher auch mit dem Horoskop nur tendenziell vorhersagbar, weil die Freiheit, sich für oder gegen etwas zu entscheiden, ein herausragendes Wesensmerkmal des Menschen ist. Warum macht eine Horoskopanalyse trotz dieser Widersprüchlichkeiten dann Sinn? Die Antwort liegt auf der Hand: Es ist wichtig zu wissen, welche Kräfte wirksam sind und Verständnis für sie zu entwickeln bzw. sich mit Widersprüchlichkeiten auseinanderzusetzen. Die jahrhundertealte Erfahrung zeigt ferner, dass Menschen sich immer wieder ihrer eingeübten, im Horoskop ablesbaren Muster bedienen. Die Auseinandersetzung mit dem Horoskop ist daher eine Einweihung in das Verborgene und eine Offenbarung der individuellen Gewohnheiten. In der Auseinandersetzung mit den Facetten der eigenen Persönlichkeit liegt die Chance zu wachsen und an Reife und Bewusstsein zu gewinnen.

Computerhoroskope - Uraltes Wissen und präzise Rechenleistung

Wie der Computer bei der Berechnung eines Horoskops helfen kann

"Machen Sie echte Horoskope oder nur so billige Computerhoroskope? Ich will nämlich ein echtes Horoskop haben." Dies ist eine Frage, die häufig zu hören ist. Der Begriff Computerhoroskop hat mehrheitlich noch einen eher negativen und billigen Beigeschmack. Dabei gilt es, mit einigen Vorurteilen aufzuräumen. Hintergrund dieser Skepsis ist zunächst einmal die Tatsache, dass viele Menschen die Astrologie nur durch Wochenhoroskope oder Jahresprognosen in Zeitschriften kennen. Doch die Astrologie unterteilt die Menschen sicher nicht einfach nur in 12 Sternzeichen. Im Gegenteil, sie ist unendlich viel komplexer und bei einer Deutung werden mehr als 1'000 verschiedene Gesichtspunkte berücksichtigt. Eine exakte Berechnung und eine hieb- und stichfeste Deutung nehmen auch bei routinierten Astrologen mehrere Stunden oder Tage in Anspruch. Ein professionell ausgerüsteter Computer wertet dabei Daten ähnlich aus, nur viel schneller, absolut verlässlich und ohne den menschlichen Fehlerfaktor.

Was kann der Computer berechnen?

Das Geburtshoroskop, das aus den genauen Planetenstellungen im Moment der Geburt resultiert, wird heute auch als Diagnose-Instrument verwendet. Ein Geburtshoroskop dient verschiedenen Zwecken: der Charakterdeutung, der Selbstfindung und möglichen Konfliktklärungen. Auch Unterbewusstes kann bewusst gemacht werden. Was die Astrologie so besonders macht, ist ausserdem die Tatsache, dass Themen vorab beleuchtet werden können, um den Menschen so darauf vorzubereiten. Eine manuelle und fachgerechte Berechnung durch einen Astrologen würde mehrere Stunden bis Tage in Anspruch nehmen. Dies ist ein Umstand, der nicht nur die Astrologen mit Rechenarbeit belastet, sondern auch die Preise für fundierte Horoskope extrem in die Höhe treiben würde. Der Computer berechnet exakt wie der Mensch, nur schneller, effektiver und fehlerfrei. Dabei kommen Programme zum Einsatz, die mit abertausenden von Daten gefüttert sind, wobei Experten die astrologische Symbolsprache in für Laien verständliche Sprache übersetzt haben. De facto besteht eine professionelle Datenbank so aus tausenden von differenzierenden Deutungstexten, die zum einzelnen Menschen passen.

Vorteile des Computereinsatzes

Aus oben genannten Gründen ist es möglich, einen jahrtausende alten Erfahrungsschatz der Menschheit zu Konditionen anzubieten, die im Bereich der Möglichkeiten jedes einzelnen liegen. Auch Menschen mit kleinerem Budget können sich so professionelle Horoskope kaufen, da diese erschwinglich bleiben. Der Aufwand, den ein Astrologe früher für exakte Berechnungen betreiben musste, fällt weg und es bleibt so genug Zeit und Raum für eine intensive Deutung des Horoskops. Der Computer ist gerade auch deswegen für Astrologen zu einer sehr wichtigen Hilfe geworden, ohne dass das Produkt – das Horoskop - darunter leiden muss. Die Computerbranche hat unterdessen den astrologischen Markt auch entdeckt und reagiert mit geeigneter, spezieller und professioneller Software, die den Erfordernissen von fachgerechten Horoskopen stets Rechnung trägt. Zudem ist es aufgrund von schnellen Computerleistungen leichter möglich, statistische Daten zu erheben und zu vergleichen. Dies wiederum ist ein Basisstein für die Fundierung der Astrologie als Wissenschaft.